Wanna buy a ghost?
Gefunden auf dem YT-Kanal vonWaverlyflams (http://www.youtube.com/user/waverlyflams)
Wanna buy a ghost?
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Das Thema Frauenquote scheint ein echtes Problem zu sein. In was für einer heilen Welt muss ich leben, dass es mich so wenig berührt? Na ja, wahrscheinlich habe ich einfach nur Glück gehabt, dass ich als Frau in einer sogenannten Männerdomäne tätig bin. Dass ich ein echtes Interesse an Technik habe und gerne an PCs herum schraube. Dass ich bemüht bin, deren Funktion zu verstehen und zur Not auch mal entsprechende technische Fachliteratur lese. Dass ich mit zahlreichen männlichen Kollegen IT-Schulungen besucht habe. Dass ich kein Problem damit habe, mal einen Laserdrucker abzubauen, herumzutragen und zu zerlegen. Dass ich Kabelgewirr in Patchfeldern nicht als kompliziert, sondern als strukturiert empfinde. Dass es mir Spaß macht, meine eigene Seite zu betreiben und ich mich halt einlese, wenn was nicht klappt. Dass ich … Ach, lassen wir das.
Wahrscheinlich bin ich einfach nur nicht normal. Das würde auch erklären, warum ich weder im beruflichen Umfeld noch bei den Schulungen je viele Frauen um mich hatte. Um es konkret zu sagen: Bis vor ein paar Jahren war ich in meinem Bereich die einzige. Aber was ich oft gehört habe, war: „Wow, dass Sie sich mit so was alles auskennen … Mit all diesen technischen Dingen …“
Mag sein, dass das daran liegt, dass ich quasi ohne Mann im Haushalt aufgewachsen bin und auch heute ohne Mann im Haushalt lebe. Bis man einen Mann auftreibt, der einem im Problemfall helfen kann, hat man schneller selbst was nachgelesen. Und so ergibt eins das andere.
Das Schlimmste wäre für mich, wenn via Quotenregelung irgendwelche Frauen in mein Arbeitsgebiet eindrängen, die zwar von PCs keine Ahnung haben und sich auch absolut nicht dafür interessieren, die aber diesen Job machen müssen, damit ein hälftiger Anteil an Frauen erfüllt ist.
Klaaaar, so weit wird es nie kommen, denn das ist ja mit Gleichstellung nicht gemeint. Sie soll ja ein Kann gewährleisten und nicht ein Muss.
Aber warum wird dann, liebe Freunde, derzeit der Frauenanteil bei den Piraten und in deren Bundesvorstand diskutiert?
In Anbetracht der Zahlen, die jetzt kursieren, also 750 MILLIARDEN Euro Rettungsgedöns und just in der Sekunde, in der ich das hier schreibe, 1.779.760.682.890 Euro (also 1,78 BILLIONEN) Bundesschulden, kommen jetzt natürlich auch die Worst Case-Propheten ans Tageslicht gekrochen, die sagen, ein weltweiter Wirtschaftscrash sei nicht mehr zu verhindern.
Mal angenommen, übermorgen wäre unser Geld nichts mehr wert, da wäre es doch ein Spaß, heute noch mal richtig zu einzukaufen, oder? Aber was?
Erst dachte ich: Klar, ein geiles Auto. Nur doof, wenn ich mir den Sprit nicht mehr leisten kann, oder – schlimmer noch – es keinen mehr gibt. Dann überlegte ich: Na gut, Kühlschrank vollhauen und schlemmen, bis die Schwarte kracht. Aber in den Supermärkten ist bestimmt schon alles ausverkauft, wenn ich morgen nach der Arbeit nach Hause komme, also ist das auch keine so gute Idee.
Saatgut. Ich könnte all mein Geld in Saatgut anlegen und dann über Jahre aus meinem kleinen Gärtchen leben. 2 Ar potenzielles Ackerland. Problem: Wenns echt nichts mehr zu essen gibt, bräuchte ich da einen meterhohen Stacheldraht drum herum.
Bücher. Ich könnte alle Bücher kaufen, die ich mir schon immer gewünscht habe. Dann kann ich mir wenigstens die Zeit vertreiben, während mich der Hunger quält.
Was würdet ihr euch kaufen?
Hach, hoffentlich ruinieren sie uns jetzt nicht wirklich.
Der Ferienbeginn hat viel Gutes, vor allem, dass die Straßen frei sind. Man kommt in Windeseile durch, ich für meinen Teil spare auf meinen etwa 10 Kilometern zur Arbeit schon mal 2 – 3 Minuten ein, nur leider werde ich bei so freien Straßen auch gerne leichtsinnig. So fuhr ich heute früh den Wagen warm, glitt bis zum Erreichen der erforderlichen 90 Grad gemütlich dahin und gab noch 5 Minuten drauf, damit auch das Öl seine Temperatur bekam. Ein roter Sportwagen begleitete mich auf meiner Fahrt, bis er irgendwann überholte, und – man mag dies als Charakterschwäche bezeichnen – ich Lust bekam, die Herausforderung anzunehmen.
Erst an einer Rechts-vor-Links-Kreuzung drängte ein anderer Wagen sich zwischen uns. Der trödelte mit einer so nervenaufreibenden Langsamkeit auf die kommende Ampel zu, dass diese umschaltete und mich von dem Sportwagen trennte.
Einmal angestachelt bin ich – Vernunft hin oder her – zu fast jedem Spaß bereit. Stört man mich dann, so ärgert mich das, und wenn es eine Möglichkeit gibt, trotz Störung den Spaß fortzusetzen, dann ergreife ich sie. 60 Sekunden Wartezeit erschienen mir nicht als zu lang, um den Roten wieder einzuholen.
Die Ampel führt auf eine 4-spurige Straße. 223 PS waren bereit, ihre Kraft zu entfalten. Ich gab Gas.
Bei 75 hatte ich ein mulmiges Gefühl. Das ist etwa die Geschwindigkeit, ab der man einen Monat lang zu Fuß geht. Bei 100 hatte ich das mulmige Gefühl wieder abgelegt. Das ist die Geschwindigkeit, die ausreichen dürfte, um längere Zeit die Öffentlichen benutzen zu müssen. Schließlich hatte ich aufgeholt, bremste ab und lächelte meiner Herausforderung augenzwinkernd zu. Plötzlich erkannte ich auf der Straße einen Scheinwerferkegel, dessen Quelle sich über mir befinden musste. Ich schaute hinauf, konnte aber nichts erkennen. Der Fahrer des roten Sportwagens machte eine kreisende Handbewegung. Mit einem Mal sah ich Kufen vor mir, bremste zaghaft ab und blieb schließlich stehen, als ein Polizeihelikopter vor mir landete. Zwei Herren mit Helmen stiegen aus und kamen auf mich zu. Ich muss wohl nicht beschreiben, wie schlecht man sich in so einem Moment fühlt. Ich wurde aufgefordert, das Fenster herunterzulassen. Einer der Herren zog seinen Helm ab und grüßte mich mit: “Guten Morgen, Frau Winkelhock”, während der andere mein Kennzeichen über den Sprechfunk durchgab.
Ich lächelte verlegen.
“100 Kaemha innerorts”, konstatierte mein Gesprächspartner. “Ziemlich progressiver Fahrstil.”
“Höchstens 70″, versuchte ich, aus dieser Nummer herauszukommen, “Echt jetzt.”
Noch ehe der Polizist etwas sagen konnte, trat sein Kollege neben ihn und flüsterte ihm etwas zu. Da begann er, breit zu grinsen. “Glückwunsch, meine Liebe. Das scheint ja heute wirklich Ihr Tag zu sein.” Er öffnete meine Autotür. “Wenn Sie bitte aussteigen würden?”
Mit zitternden Beinen verließ ich meinen Wagen.
Ich wurde zum Hubschrauber gebracht. “Bitteschön”, sagte der Polizist und zeigte auf den linken hinteren Sitz.
Ich nahm Platz. Die beiden Polizisten auch. Sie schnallten sich an, der Polizist, der mit mir gesprochen hatte, setzte seinen Helm wieder auf, die Türen wurden geschlossen. Wie eine Aufnahme meiner Personalien sah das nicht aus. Also schnallte auch ich mich an. Schon hob der Helikopter ab.
Wir flogen über die Stadt Richtung Nordost, dann Richtung Schwäbische Alb. Ich sah Städte und Dörfer unter mir auftauchen und wieder verschwinden. Es ist unglaublich schwer, von oben zu erkennen, wo man sich gerade befindet. Nach knapp 2 Stunden setzte der Hubschrauber in der Nähe einer größeren Stadt auf einem brachliegenden Feld auf. Erst jetzt drehten sich die beiden Polizisten wieder um. “Geht es Ihnen gut?”
Ich nickte.
“Wunderbar, dann können Sie sich jetzt abschnallen.”
Sie halfen mir aus dem Hubschrauber.
Die beiden zogen ihre Helme aus, öffneten die Reisverschlüsse ihrer Kombis, und ich staunte nicht schlecht, als ich sah, dass sie darunter T-Shirts trugen, auf deren linker Brustseite vier unscheinbare silberne Ringe aufgestickt waren. Sie bedeuteten mir mitzukommen und wir gingen zu einem Waldstück.
Allmählich bekam ich es mit der Angst zu tun. Ich hatte keine Ahnung, was die beiden im Sinn hatten, aber wegzulaufen schien mir unmöglich. Ich kann zwar schnell fahren, bin aber ein sportlicher Totalausfall, und sie hätten mich schon nach wenigen Metern eingeholt gehabt.
Gleich hinter dem Waldrand erreichten wir eine Falltür und stiegen einen dunklen, schmalen Schacht hinab. Es ging etwa 20 Meter in die Tiefe. Eine schwere Stahltür, ähnlich wie auf einem Schiff, versperrte uns den Weg. Einer der Männer öffnete sie. Dahinter lag eine hell beleuchtete, gewaltige Halle. Ich glaubte, meinen Augen nicht zu trauen.
Vor mir stand – mit laufendem Motor – ein Traum in Silber. Ich flüsterte ehrfürchtig: “Ist das ein LMS?”
“5,2-Liter V10-Saugmotor. 370 kw”, hob der Mann, der mit mir sprach, auffordernd die Brauen.
Ungläubig näherte ich mich dem Wagen. Ich streichelte seine wundervoll geschwungenen Kotflügel, sah ihm in die leuchtenden Scheinwerferaugen, und das Auto raunte: “Steig ein.”
Die beiden Männer nickten lächelnd.
Ich öffnete die Fahrertür und ließ mich in den schwarzen Ledersitz sinken, jeden Augenblick in mich aufsaugend, nie mehr wollte ich diese Momente vergessen. Dann legte ich den ersten Gang ein, gab ein wenig Gas und wir rollten langsam los. Die beiden Männer hoben die Daumen hoch.
Die Halle war einige hundert Meter lang und breit genug, um ein paar schöne Runden zu drehen. Ich gab Gas, schaltete in den zweiten Gang, dann in den dritten, den vierten, fünften … Plötzlich tat sich die Halle vor mir auf, eine hell funkelnde Straße formte sich aus dem Nichts, ich beschleunigte, es drückte mich in den Sitz, der Motor röhrte so schön, dass ich vor Glück fast weinte, der Heckantrieb schob uns mit atemberaubender Geschwindigkeit die ansteigende Traumstraße empor und ich hatte das Gefühl zu fliegen.
Augenblicke später entdeckten Astronomen weltweit einen neuen Sternenhaufen am Nordhimmel “Looks like an Audi R8″, meinte ein Astronom im Kontrollgebäude des VLT. “Yes, with an Emu riding it”, schmunzelte sein Kollege.
Und sie nannten ihn “R8 – The Emu-Galaxy”.
Hach, was war das wieder toll auf der Leipziger Buchmesse. Nicht nur, dass ich dort einige Foren- und Twitterbekanntschaften endlich mal “in echt” gesehen habe (hier einen dicken Gruß an Steffen, Rainer, Britta, Carmen, Sabine u.v.m.), nein, auch die vielen Eindrücke und interessanten Beiträge waren klasse. Man hat Gelegenheit, weit über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen. Es gibt unzählige Foren – auch solche, die eigentlich für Verleger oder Buchhändler gedacht, aber auch für Autoren interessant sind -, die vermitteln, was sich hinter den Kulissen abspielt bzw. wichtig ist. Außerdem ist die Messe eine wunderbare Möglichkeit, sich mit dem Buch als Gegenstand auseinanderzusetzen, z.B. Art des Einbands, Papier, Farbe desselben, Schriftart und Größe … Da gibt es schon gewaltige Unterschiede bei den einzelnen Verlagen.
Die Qualität eines Buches ist mir enorm wichtig. Schließlich will ich es auch in 30 Jahren noch anfassen können, ohne dass es in zehn Teile zerfällt oder wegen zu enger Zeilensetzung oder zu kleiner Schrift nicht mehr lesbar ist.
Dieses Jahr war eines meiner Highlghts Steffen Meier vom Ulmer Verlag in Stuttgart persönlich kennenzulernen. Wir folgen einander schon einige Zeit auf Twitter und Steffen nahm sich trotz hoher Termindichte Zeit, um einen Kaffee mit mir trinken zu gehen. Wir führten ein sehr interessantes Gespräch, das nicht nur informativ war, sondern auch viel Spaß gemacht hat. (Hier fällt mir ein: Steffen, ich schulde Dir noch einen Kaffee
)
Es ging unter anderem um Social Media, das im Bereich Literatur immer mehr an Bedeutung gewinnt, aber auch um die Frage, was dem Autor wichtiger ist: Der Verkauf seines Buches oder dass es gelesen wird. In Zeiten des E-Books ist das beileibe nicht dasselbe (wobei auch das Ausleihen eines gedruckten Buches bei einem Freund dem Autor keinen müden Euro bringt), und die Standpunkte der Autoren dürften da sehr verschieden sein. Meiner ist: Ich will gelesen werden. Das kann ich mir aber auch nur deshalb leisten, weil ich nicht vom Schreiben lebe und bedeutet nicht, dass ich mich nicht voll und ganz den Unterzeichnern der “Leipziger Erklärung” (siehe unten) anschließe.
Außer mit Steffen traf ich mich auch mit Fritz Rainer Polter, der ein Versand-Antiquariat hat (http://www.buchfreund.de/Antiquariat-Wortwahl). Rainer kenne ich aus einem Schreib-Forum, und es ist schon toll, wenn man sich – nachdem man sich in kritischen Beiträgen gegenseitig mit den Texten des anderen auseinandergesetzt hat – endlich einmal gegenübersteht. Aber er erzählte mir auch, wie schwierig es ist, heute vom Buchgeschäft zu leben, und einmal mehr wurde mir klar, dass Kunst, sofern sie nicht auf Mainstream und Kommerz ausgerichtet ist, den Magen kaum zu füllen vermag.
Stellt euch mal vor, es gäbe eine Welt ohne wirkliche Kunst. Bücher werden nur zur Unterhaltung geschrieben, tolle Geschichten, aber keine Sätze, die noch in Jahrhunderten zitiert werden. Bilder werden von Computern generiert – nach vorherigen wissenschaftlichen Auswertungen darüber, was das menschliche Auge anspricht. Schauspieler spielen nur noch, was gewinnversprechend ist. Kleinbühnen existieren nicht mehr. Grauenvoll, oder?
In diesem Zusammenhang war auch mein Besuch beim Stand des “VS – Verband deutscher Schriftsteller” sehr interessant. Dort lag unter anderem die “Leipziger Erklärung” aus, in der Schriftstellerinnen und Schriftsteller die uneingeschränkte Beachtung des Urheberrechts fordern. Und diese bitte ich euch zu lesen und euch Gedanken darüber zu machen. Es geht nicht nur um Plagiate. Letzendlich geht es um den Erhalt der Kunst als solche.
Einfach toll! Mikroboy – Vom Leben und Verstehen
http://www.youtube.com/user/MikroboyTV#p/a/u/0/_IqemZOghO0
Siehe auch:
http://www.motor.de/kuenstler/mikroboy
http://www.myspace.com/mikroboy
Irgendjemand (seinen Namen habe ich vergessen – er möge sich bitte melden, damit ich ihn hier einsetzen kann) schrieb einst so schön auf Twitter: In Filmen für Frauen geht es darum, die Beziehung zu retten und in denen für Männer darum, die Welt zu retten.
Das habe ich seither einige Male zitiert, wenn die Gender-Debatte losbrach. Denn es ist ein unumstößliches Faktum: Männer und Frauen sind verschieden. Zum Glück!
Aber darüber hinaus gibt es noch ein Faktum: Frauen und Frauen sind auch verschieden. Auch zum Glück!
Ich zum Beispiel arbeite in der IT. Es macht mir Spaß, ich habe keinerlei Probleme mit männlichen Kollegen, und die Männer, die neu in den von mir zu betreuenden Bereich kommen und vielleicht (selten) zunächst erstaunt sind, dass eine Frau an PCs herumschraubt und Drucker durch die Gegend trägt, verlieren ihr Misstrauen schnell, wenn ich sie bei erster Gelegenheit mittels meiner Fachkompetenz überzeugen konnte – sofern nicht ihre Kollegen zuvor für mich in die Bresche springen und ihnen erklären, dass ich meine Arbeit gut mache. Ja, auch das passiert. Ich möchte mal behaupten, man schätzt meine Arbeit und mag mich als Mensch.
Meine Bezahlung entspricht der eines Mannes in meiner Position. Meine Aufgaben ebenso. Wenn etwas zu schwer ist, als dass ich es tragen könnte, gehe ich auf einen männlichen Kollegen zu und bitte ihn, mir zu helfen. Ich breche mir dabei keinen Zacken aus der nicht vorhandenen Krone und wurde noch nie enttäuscht.
Ich habe Spaß daran, logisch zu denken. Spaß an Technik. Spaß daran, sie zu verstehen.
Manchmal habe ich die Gelegenheit, Frauen etwas davon mitzugeben. Ihnen die Angst zu nehmen, die manchen von ihnen vielleicht schon im Kindesalter eingeimpft wurde. Die Angst, etwas Technisches nicht zu verstehen. Sowieso nicht damit umgehen zu können. Es kaputt zu machen. Ich sage dann immer: “Sie können nichts kaputt machen, und wenn doch, dann kann ich es reparieren.” Dann werden sie ruhiger, und bald schon gehen sie ganz selbstverständlich mit den ihnen zur Verfügung stehenden Werkzeugen um.
Gleichberechtigung existiert da, wo man sie selbstverständlich lebt. Nicht fordert, sondern einfach lebt. Wo man gar nicht erst mit ihr als Thema anfängt, sondern sie schlicht unterstellt. Zumindest habe ich das so erfahren. Und wenn es einmal anders ist, sage ich: “Auch Frau kann das.” Und dann beweise ich es.
In der Politik oder im Topmanagement mag das nicht so einfach sein. Da muss Frau wahrscheinlich tatsächlich doppelt so hart sein wie ein Mann, doppelt so gut, halb so fehlbar. Liegt womöglich daran, dass sie zunächst als leichtes Opfer betrachtet wird, das sich ohne Weiteres reißen lässt. Aber das hat meiner Meinung nach nichts mit fehlender Gleichberechtigung zu tun. Es ist nur natürlich, dass man bei der Jagd die leichteste Beute wählt, und zumindest körperlich sind wir Frauen oft leichte Beute.
Nur – geistig müssen wir das nicht sein. Geistig können wir durchaus mithalten. Und das haben auch sehr viele Männer verstanden und akzeptieren es ganz selbstverständlich. Jetzt müssen nur noch wir Frauen akzeptieren, dass sie das tun. Dass Mann kein Feind ist, kein Widersacher. Dass Mann Frau dann am ehesten respektiert, wenn sie nicht jammert, sondern macht. Aber andersrum ist es ja genauso
Wortgewand
Ich sah dich im Schnee stehen
Trugst nur ein Wortgewand
Ich sprach dich an
entkleidete dich
Satz für Satz
Bis zur Nacktheit
In dieser Stille
ließ ich dich erfrieren
Als es wieder schneite
sah ich dich im Schnee stehen
Trugst nur ein Blickgewand
Leise begannen
deine Augen zu flüstern
(c) by emju 2010
CORNERSHOP ft SOKO Something Makes You Feel Like
Schaut doch auch mal in den Kanal von Ringo Cortina: http://www.youtube.com/user/RingoCortina
leuchtendes leben
nur wasser
umspült
alles
selbst vergessen
keine tränen
im sonnenaufgang
aus leuchtendem Leben
Diese kleinen Augenblicke aus leuchtendem Leben; ein Reinspringen von Tag zu Tag, einfach nur um des Wassers willen, das gute Gefühl, Teil des Schönen zu sein, wie selbstvergessenes Amselzwitschern, Symphonie eines Sonnenaufgangs im Angesicht des ins Blau gemalten Vollmonds wie eine ganze Note, da hat doch Gott gute Laune gehabt, und die Zielsuche kann auch an einem anderen Tag noch beschweren.